Mythos Nr. 1 – „Resistenz hat immer ihren Preis“

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Mythos Nr. 1 – „Resistenz hat immer ihren Preis“

Mythen rund um HREZ entkräften

In dieser Serie nimmt sich Manus Thoen (Senior Researcher Phytopathology) die Mythen rund um HREZ unter die Lupe. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Züchtung, Diagnostik, Pathologie und Molekularbiologie räumt er mit verbreiteten Missverständnissen über HREZ auf – Enza Zadens hoher Resistenz gegen ToBRFV.

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Mythos Nr. 1 – „Resistenz geht immer zulasten von Ertrag und Produktion“

n dieser ersten Episode geht Manus der weitverbreiteten Überzeugung nach, dass Resistenz zwangsläufig den Ertrag oder die Pflanzenleistung verringert. Er unterteilt den Mythos in seine beiden klassischen Bestandteile: die Vorstellung, dass ein Resistenzmechanismus Energie „abzieht“ oder das Wachstum verlangsamt, sowie das Problem unerwünschter Eigenschaften, die zusammen mit Resistenzgenen von wilden Vorfahren „mitgeschleppt“ wurden.

Gelten die „Kosten der Resistenz“ auch für HREZ?

Anhand von Gewächshaus-Demonstrationen, einer klaren Erklärung aktiver Resistenz und einem Blick darauf, wie moderne Züchtung Introgressionen „bereinigt“, untersucht Manus, ob einer dieser „Kosten der Resistenz“ bei HREZ noch zutrifft. Der Spezialist für molekulare Marker Walter erklärt, wie HREZ effizient verfeinert wurde, und Züchter Martijn zeigt, dass Resistenz nur der Ausgangspunkt ist, um eine rundum leistungsstarke Elite-Sorte aufzubauen. Gemeinsam prüfen sie, ob HREZ tatsächlich die Kompromisse mit sich bringt, die Erzeuger früher befürchteten.

Klare Fakten sind stärker als Mythen

Gute Entscheidungen beginnen mit verlässlichen Informationen. Indem wir Erkenntnisse aus Züchtung, Forschung und gartenbaulicher Praxis zusammenführen, hebt diese Serie hervor, was für das Management von ToBRFV in der modernen Tomatenproduktion wirklich zählt.