In dieser Serie nimmt Manus Thoen (Senior Researcher Phytopathology) die Mythen rund um HREZ unter die Lupe. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Züchtung, Diagnostik, Pathologie und Molekularbiologie räumt er mit Missverständnissen über HREZ auf – unsere hohe Resistenz gegen ToBRFV.
5 HREZ-Mythen. Einer nach dem anderen entkräftet.
Ist Resistenz wirklich immer ein Kompromiss? Manus erklärt, was die Wissenschaft dazu sagt.
Haben warme Tage einen dauerhaften Einfluss auf die Resistenz – oder ist das nur ein Mythos?
Ist mehr wirklich immer besser – oder ist die Wahrheit komplexer?
Wie anfällig ist HREZ für Mutationen? Wir schauen uns die Fakten an.
Warum gute Hygienemaßnahmen im Anbau weiterhin unverzichtbar sind.
Wir starten diese Serie mit einem sehr hartnäckigen Mythos: dem Mythos, dass Resistenz – wie HREZ – immer mit einem erheblichen Preis einhergeht. Ein Preis für die Produktion, ein Preis für den Ertrag und ein Preis für die Pflanzenleistung. Irgendetwas muss nachgeben.
Ein Mythos, den wir sehr oft hören: der Mythos von der Hitze. Dass heiße Tage HREZ unwirksam machen könnten. Was stimmt wirklich über das Zusammenspiel von Hitze und HREZ?
Mythos Nr. 2 – „Heiße Tage durchbrechen die HREZ-Resistenz dauerhaft“
Spielt es für eine starke Resistenz gegen ToBRFV eine Rolle, ob man mehrere Gene oder nur ein Gen hat?
In dieser Episode greift Manus eine wiederkehrende Sorge in der Branche auf: die Annahme, dass ToBRFV schnell zu einer Form mutiert, die HREZ umgehen kann.
Mythos Nr. 4 – „ToBRFV-Mutantenstämme durchbrechen HREZ mühelos“
Macht HREZ Hygiene optional? Diese Episode ordnet die Fakten ein und zeigt, warum gute Hygiene in jedem Anbausystem weiterhin entscheidend ist.
Mythos Nr. 5 – „Hygiene spielt keine Rolle, wenn man HREZ anbaut“