Inhalt
In dieser Serie nimmt sich Manus Thoen (Senior Researcher Phytopathology) die Mythen rund um HREZ unter die Lupe. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Züchtung, Diagnostik, Pathologie und Molekularbiologie räumt er mit verbreiteten Missverständnissen über HREZ auf – Enza Zadens hoher Resistenz gegen ToBRFV.
Falls oben kein Video angezeigt wird, akzeptieren Sie bitte unsere Cookies. Sie können Ihre Einwilligung über das Symbol in der linken unteren Ecke dieser Seite ändern.
In dieser Episode hinterfragt Manus die Annahme, dass eine starke Resistenz Hygiene optional macht. Er beginnt mit einem persönlichen Blick darauf, wie sich der Tomatenanbau seit der Zeit seines Großvaters verändert hat – als Hygiene minimal war und Viren weitgehend unsichtbar blieben. Heute, mit ToBRFV im Blick, ist Hygiene eines der wichtigsten Werkzeuge, um den Infektionsdruck niedrig zu halten – selbst in resistenten Kulturen.
esearch-Experte Sergio erklärt den Unterschied zwischen Resistenz und Immunität. Er zeigt, warum kein Tomatengen das Eindringen des Virus vollständig verhindern kann und wie wiederholte Neueinträge über Werkzeuge, Hände oder Materialien dennoch Symptome in HREZ-Kulturen auslösen können.
Sales Manager Bas bringt die Diskussion in die Praxis und zeigt, wie einfache Routinen – saubere Werkzeuge, saubere Hände und kontrollierte Bewegungen zwischen unterschiedlichen Gewächshausabteilungen – helfen, den Virusdruck niedrig zu halten und HREZ bestmöglich wirken zu lassen. Gemeinsam machen sie deutlich: Resistenz und Hygiene sind keine Alternativen, sondern Partner. Hygiene schützt die Resistenz – und die Resistenz schützt die Kultur.
Gute Entscheidungen beginnen mit verlässlichen Informationen. Indem wir Erkenntnisse aus Züchtung, Forschung und gartenbaulicher Praxis zusammenführen, hebt diese Serie hervor, was für das Management von ToBRFV in der modernen Tomatenproduktion wirklich zählt.